
13 leute inner schlange. jemand bezahlt seit 15 minuten einen fernseher. (bei cyberport)

13 leute inner schlange. jemand bezahlt seit 15 minuten einen fernseher. (bei cyberport)
(bei korea haus)
geschenk fürs kind: ein led-neon-schild das ich so super finde, dass ix es am liebsten behalten hätte. aber ich bau mir noch eins, mit „NERV“.
(bei burger king)
(bei mcdonald's)
ich weiss nicht ob man die sen.se peanuts noch empfehlen sollte. bei der firma tut sich seit monaten gar nichts und man hat offenbar alle social media aktivitäten eingestellt. auf sen.se sind zwar weiterhin twitter, instagram, facebook und youtube verlinkt, aber sowohl der twitter-, als auch der instagram- und facebook-link führen zu fehlermeldungen, bzw. gelöschten kanälen. sen.se hat sich dort offenbar ersatzlos gelöscht. das youtube-konto ist noch nicht gelöscht, die letzte aktivität dort fand vor sieben monaten statt. auch an der webapp wurde, seit ich die nuss im april gekauft habe, nichts getan. die webapp steckt voller fehler, 404-links und halbfertigen features.
ich benutze die schlafnuss auch zur bett-präsenzdetektion (indem ich über die API den temperatur-verlauf abfrage), was grundsätzlich funktioniert, in der praxis aber nur in 50% der fälle, weil die sen.se-app es nicht schafft sich mit der nuss zuverlässig (über BLE) zu verbinden. will ich sichergehen, dass app und nuss verbunden sind, muss ich die app öffnen und unter umständen den knopf auf der nuss drücken, bevor sich beide verbinden. das ist lästig, bzw. die fehlende zuverlässigkeit macht die detektion für aktoren nutzlos (weil unzuverlässig).
ziemlich gut, wenn auch stellenweise etwas dick aufgetragen.
(bei cafe herman schulz)
(bei dr. rothe & brauns)
ein bisschen langweilig, nur ein bisschen, aber soweit ich das sehe, ziemlich akurat.
(bei centro italia)
dieses jahr hab ich ausnahmsweise beim adventskranzbasteln mitgemacht. #esp8266 #mqtt #homie #led #candle
die entscheidung der voebb nen grottigen pixelfont zur werbung zu nutzen erscheint halbherzig.
Die Warnungen vor dem Bitcoin sind zahlreich. Der wegen Wertpapierbetrügereien und Geldwäsche verurteilte Jordan „The Wolf of Wall Street“ Belfort meint beispielsweise, dass Kryptowährungen ein Tummelplatz für Betrüger und Nepper seien. Der Hype um Kryptowährungen und Initial Coin Offerings (ICOs) sei „der größte Betrug aller Zeiten“.
In das gleiche Horn bläst Jamie Dimon, dem Chef von J.P. Morgan. Er findet der Bitcoin sei reiner „Betrug“ und der Handel damit „dumm“.
Der Vorstand einer Bank, die die Süddeutsche Zeitung vor einem Jahr als „die gefährlichste Bank für die Finanzwirtschaft“ bezeichnete und ein verurteilter Schaumschläger warnen vor Gier und Betrug; es zeigt sich einmal mehr, dass die schärfsten Kritiker der Elche oft selber welche sind.
Allerdings kann Kritik an Elchen durchaus legitim sein, auch wenn sie von Ex-Elchen kommt. Selbst wenn man sich nur oberflächlich mit dem Geschehen um Kryptowährungen beschäftigt, erkennt man, dass es in den Bitcoinmärkten an dubiosen Anbietern, windigen Angeboten und vor allem schlechtem Rat wimmelt. Der Witz ist, damit unterscheidet sich der Markt der Kryptowährungen nicht vom übrigen globalen Finanzmarkt, der zwar stärker reguliert und kontrolliert wird, aber ebenso ein Spielfeld für einzelne oder institutionelle Betrüger und halbseidene Akteure bietet.
Ganz allgemein dürfte es ein guter Rat sein, Geld nicht in Anlagen oder Systeme zu investieren, die man nicht ganz versteht, auch — oder gerade — wenn er von Elchen kommt. Und ein besonders guter Rat dürfte es sein gerade dann Zurückhaltung zu üben, wenn einem plötzlich ganz viele Experten riesige Renditen in Aussicht stellen, sei es über Fontsbeteiligungen, Aktienkäufe oder eben Geldanlage in Bitcoins.
Trotzdem lohnt sich meiner Meinung nach ein genauerer Blick auf Kryptowährungen und vor allem die dahinterliegende Technologie der Blockchain. Das Potenzial dieser Technologie ist faszinierend, weil sie, wie das hinter dem Internet stehende TCP/IP-Protokoll, ein entscheidendes Versprechen gibt: Dezentralität.
Diese Eigenschaft ist genau die, die das Internet groß und relevant gemacht hat: Informationsvermittlung die auch ohne zentrale Instanzen funktioniert. Dezentralität hat bei der Informationsvermittlung die alten Gatekeeper weggefegt und Machtverschiebungen verursacht, die nahezu jeden Lebensbereich berühren. Das gleiche verspricht nun die Blockchain im Bereich von abgesicherten Transaktionen: Verbindlichkeit ohne zentrale Instanzen.
So wie das Internet in den ersten Jahren vor allem ein Tummelplatz für Technikfreaks, Nerds und Pornoanbieter war, war es im letzten Jahrzehnt auch der Bitcoin und die Blockchain. Diese ersten Jahre haben gezeigt, dass die Technologie hinter dem Bitcoin grundsätzlich funktioniert und an sich hinreichend sicher ist — und vor allem interessant genug ist, um ständig kollaborativ weiterentwickelt und geforkt zu werden. Dieses Potenzial erkennen auch mehr und mehr Unternehmen, auch die J.P. Morgan Bank, deren Chef ja erklärtermassen kein großer Fan des Bitcoin ist. So bietet J.P. Morgan bereits ein auf der Blockchain, bzw. Ethereum basierendes Produkt zur Vertrags- und Transaktionsabwicklung an.
Die Potenziale die sich aus der Blockchaintechnologie ergeben sind so groß (und spannend), dass es fahrlässig wäre sich mit dieser Technologie und deren möglichen Folgen nicht tief gehend auseinanderzusetzen. Die technischen Hintergründe der Blockchaintechnologie sind komplex (einen guten Einstieg bietet dieses Video), die gesellschaftlichen Folgen dürften noch komplizierter, ähnlich tiefgreifend und in weiten Teilen ebenso unvorhersehbar sein, wie die, die uns das Internet bis heute beschert hat.
Die Blockchain plagen noch von vielen Kinderkrankheiten wie Skalierbarkeit und Transaktionsgeschwindigkeit. Die nötigen technischen Anpassungen (Forks) dürften dafür sorgen, dass Kryptowährungen und andere auf der Blockchain aufbauende Dienstleistungen auf absehbare Zeit instabil und volatil sein werden. Auch deshalb sollte man sich nicht blind von der Euphorie und der Goldgräberstimmung mitreissen lassen und mit Bitcoins spekulieren, ohne sich über die zahlreichen ungeklärten Fragen und Risiken im klaren zu sein.
Aber auch wenn die ersten Bitcoinblasen platzen, Sicherheitslücken Wallet-Besitzer plagen oder wenn die Blockchainweiterentwicklung stockt: so wie das Internet nicht mehr weggehen wird, wird auch die Blockchain bleiben. Die Technologie hinter dem Bitcoin wird die Welt und die Wirtschaft genauso tiefgreifend verändern wie es das Internet getan hat. Egal ob wir das wollen oder nicht.









